Zyban Bupropion

Medikament: Zyban ®
Hersteller: GlaxoSmithKline
Wirkstoff: Bupropion
Dosierung: 150 mg
Medikament zum:
Rauchen aufgeben/aufhoeren
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Hersteller: GlaxoSmithKline
Wirkstoff: Bupropion
Dosierung: 150 mg
Medikament zum:
Rauchen aufgeben/aufhoeren
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Viele Menschen wollen sich von ihrem Laster, dem Rauchen, trennen. Doch die reine Willenskraft alleine reicht häufig nicht aus. Denn Zigarettenrauch enthält verschiedene Bestandteile mit unterschiedlichen Wirkungen. Das Kohlenmonoxid sorgt für Durchblutungsstörungen, der Teer kann Krebs erregend wirken, das Nikotin ist jedoch der wichtigste Bestandteil. Denn es macht abhängig. Durch das Nikotin werden die Konzentrationen von Botenstoffen wie Noradrenalin und Dopamin im Gehirn erhöht, wodurch die Abhängigkeit zustande kommt.
Erhält der menschliche Körper keine Zigaretten, also auch kein Nikotin mehr, so kommt es automatisch zu einem Absinken der Konzentration der Botenstoffe und man bekommt Entzugserscheinungen. Nimmt man nun allerdings Zyban ein, mit dem Wirkstoff Bupropion, welches häufig auch als Amfebutamon bezeichnet wird, so erhöht sich die Konzentration wieder. Allerdings erhöht sich die Konzentration anders als beim Nikotin, sodass Zyban nicht süchtig macht.
Durch die Erhöhung der Konzentration der Botenstoffe bei Einnahme von Zyban fehlen auch die Entzugserscheinungen, wenn nicht mehr geraucht wird, was es den Patienten deutlich leichter macht, vom Glimmstängel weg zu kommen.
Zyban sollte anfangs einmal täglich eingenommen werden über einen Zeitraum von sechs Tagen. Die maximale Einzeldosis sollte 150 mg nicht überschreiten. Danach folgt eine Phase von etwa sieben bis neun Wochen, in der zweimal tägliche eine Tablette, deren Dosis 300 mg pro Tag nicht überschreiten sollte, eingenommen wird. Die Tabletten werden dabei unzerkaut und nicht zerkleinert geschluckt.
Der Erfolg bei Anwendern spricht für sich. Studien haben ergeben, dass 19 Prozent der Anwender nach der Einnahme von Zyban über sechs Monate lang nicht mehr geraucht haben.
Natürlich können durch die Einnahme von Zyban auch Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, ein trockener Mund, Müdigkeit, Hautausschlag, erhöhter Blutdruck, Magen-Darm-Beschwerden, Seh- oder Hörstörungen und Schlafstörungen auftreten. In seltenen Fällen sind auch Krampfanfälle möglich. Hier sollte in jedem Fall der Arzt befragt werden.
Bei einigen Patienten verursacht Zyban auch epileptische Anfälle. Genau deshalb sollte eine Einnahme mit anderen Medikamenten, die ähnliche Nebenwirkungen zeigen, vermieden werden. Auch Antimalariamittel, Kortison-Medikamente, Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone, Theophyllin oder Tramadol sowie Medikamente gegen Allergien, die eine müde machende Nebenwirkung aufweisen, sollten nicht zusammen mit Zyban eingenommen werden.
Die Tabletten sollten kühl und trocken bei etwa 15 bis 30° C gelagert und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.